Um dies zu verstehen, lohnt sich ein Blick in die Biologie, nämlich hin zur einzigartigen Metamorphose einer Raupe. Aus der bisherigen Zellstruktur der Raupe bilden sich neue Zellstrukturen. In diesem Stadium beginnt ein Kampf bis alle Zellen der bisherigen Zellstruktur durch neue Zellen ersetzt worden sind. Dieser Kampf ist…
…überlebenswichtig, denn die Raupe ist in ihrer alten Form nicht überlebensfähig, da sie geschlechtslos ist und sich nicht aus sich selbst vermehren kann. Die Metamorphose ist ihre Rettung. Was macht den Überlebensprozess aus: Lernfähigkeit, Kommunikation, Informationsaustausch, Bildung von Kompetenzclustern der Zellen. Sie dirigieren so den Umbau der Raupe zum Schmetterling, die in der Metamorphose also systematisch auseinandergenommen und neu zusammengesetzt wird – bis zur vollständigen Verwandlung.
Führt man sich diesen Prozess vor Augen, ist es verständlich, warum viele Restrukturierungs-und Sanierungsprojekte ob innerhalb oder außerhalb einer Insolvenz scheitern. Diese Projekte verlaufen leider häufig so, als würde der Raupe schöne farbige Schmetterlingsflügel angeheftet werden – also eine rein kosmetische Veränderung. Man traut sich nicht an die Systemlogik verbunden mit einem wirklichen Umbau und einer darauf ausgerichteten Transformation aller Systembereiche und –mitglieder einer Organisation, wie eben das Produktangebot, die Organisationsstruktur und die Prozessabläufe, die Unternehmensführung sowie die Kompetenzen und das Verhalten der Mitarbeiter.
In einer komplexen, sich rasant verändernden Welt reicht Anpassung allein nicht mehr aus. Zu oft wird versucht die bestehende Welt in ihrer Perfektion fortzuschreiben. Lineare Planmodelle, Performancesteigerung und komplexe Kontrollnotwendigkeiten bestimmen das Handeln. Kein Raum für Instinkt, Intuition und Improvisation. Mit einer solchen Haltung würde das Leben im Busch schnell zu Ende ein. Ein Elefant der vor Ihnen steht, ließe Ihnen keine Zeit per Excel ein Wahrscheinlichkeitsmodell zu starten, um herauszufinden wie sich der Elefant unter den aktuellen Rahmenbedingungen verhalten würde. Es sind vielmehr eben Fähigkeiten wie Instinkt, Intuition und Improvisation gefragt. Nicht nur getrieben von einer zukünftigen idealen Zukunft sondern von mehreren, wünschenswerten aber auch nicht wünschenswerten zukünftigen, wahrscheinlichen, plausiblen, möglichen aber auch aus heutiger Sicht unmöglichen – weil vielleicht auch im ersten Blick nicht populär – Szenarien.
Nur so gelingt es uns Veränderungen visionär und wertebasiert vorzudenken und Bestehendes tiefgreifend, ganzheitlich und menschenzentriert zu transformieren. Es entsteht echte Transformation wenn es uns dabei gelingt, neben unserer Stärke der Perfektion auch Improvisation zu lernen und zu zulassen. Dazu gehören Kompetenzen wie Agilität, Resilienz, Mut, Ambiguitätstoleranz und Lernbereitschaft. Deshalb sollten Transformationen und Restrukturierungen stets auch von interdisziplinären Teams – sowohl aus internen wie auch externen Ressourcen – durchgeführt werde.
durch proaktive Geschäftsmodellentwicklung mit Gestaltungspotential zukünftiger Märkte
durch Entwicklung resilienter und wandlungsfähiger Organisationen
der Führungskräfte und Mitarbeiter als Transformationsmotoren Lösung
statt Symbolpolitik – echtes Commitment aller im Unternehmen statt kosmetischer Korrekturen
Analyse, Gestaltung und Umsetzung innovativer, nachhaltiger Geschäftsmodelle – digital, resilient und marktgerecht.
Wir denken mit Ihnen nicht nur in einer Zukunft, sondern mehreren Zukünften, nicht nur in wünschenswerten, sondern auch nicht wünschenswerten Zukünften – daraus entsteht die größtmögliche Wahrheit von Zukunft, mitgestaltbar und nicht linear fortgeschrieben.
Klar strukturierte Leitlinien für kulturellen und strukturellen Wandel – auf Ihre Organisation zugeschnitten.
Ganzheitliche Unterstützung bei der Neugestaltung von Strukturen, Prozessen, Führung und Kultur.
Trainings, Workshops und Coachings für Schlüsselkompetenzen wie: